Katalonien entdecken

      Kommentare deaktiviert für Katalonien entdecken

Eine Pauschalreise an die katalonische Küste führt Touristen nicht nur zu den Bauten des Architekten Antoni Gaudí in die 1,6 Millionenstadt des Parlaments. Die bevölkerungsreiche Gebirgsregion zwischen Mittelmeer und Pyrenäen brachte eine international gefeierte Sternküche hervor. Erleben Sie die Kulinarik des Mittelmeers mit Paella, Tapas und Co. auf einem der vielen Märkte wie dem Mercat de la Boqueria auf den Ramblas.

Katalonien beheimatet auf einer Fläche von über zweiunddreißig Quadratkilometern in vier Provinzen aufgeteilte 946 Gemeinden. 580 km reicht die katalonische Küste von der Costa Brava bis zur Costa Daurada. Seit 1977 gehört die Region zu den autonomen Gemeinschaften Spaniens. Wichtige Städte sind Girona, Lleida und Tarragona. Im Jahr 2007 kooperierte die Gemeinschaft mit der Frankfurter Buchmesse.
Kataloniens Hauptstadt Barcelona zählt achtzehn Prozent Grünfläche und mehr als vier Kilometer Strand auf rund zehntausend Hektarn Gesamtfläche. Die Metropole zählt rund zweitausendfünfhundert Sonnenstunden im Jahr und gilt als Perle am südöstlichen Küstenabschnitt der Iberischen Halbinsel. Über drei Millionen Touristen genießen jährlich Kultur und Kulinarik des Olympia-Standortes von 1992. Diese Sehenswürdigkeiten ziehen besonders viele Touristen an:

  • die 1883 begonnene, unvollendete Basilika Sagrada Familia in Eixample nach Antoni Gaudí
  • die rund eintausendzweihundertsechzig Meter lange Flaniermeile La Rambla von der Placa de Catalunya zum Meer
  • der siebzehn ha großen Parc Güell mit den charakteristischen Wellenbänken aus unzähligen, bunten Mosaiksteinchen
  • das größte Aquarium Europas mit achtzig Meter messenden Tunneln – bewohnt von rund zehntausend Meerestieren -, die sich über den Köpfen der Besucher wie ein Himmelsozean erstrecken


Die Durchschnittstemperatur im August beträgt in Barcelona fünfundzwanzig Grad. Durch das nahe Meer drückt eine typische Schwüle auf den sonnendurchfluteten Küstenort. Die Katalanen essen daher für uns ungewöhnlich spät erst ab 21 Uhr zu Abend. Auf einer ausgiebigen Erkundungstour eignen sich zum Beispiel Tapas hervorragend als leichte Tentempie (“Halte dich auf den Füßen”) genannte Zwischenmahlzeit. Denn die Spanier verzehren die Häppchen traditionell im Stehen. Die kleinen Portionen gelten als Begleiter zu den alkoholischen Drinks einer Bar seit – eine Legende behauptet es – jemand auf die Idee kam, sein Glas abzudecken und Oliven oder Sardellen als dekorierendes Gewicht darauf zu platzieren. An der katalonischen Küste schmecken Gambas al ajillo (gebratene Garnelen mit Knoblauch), Mejillones (Miesmuscheln), Boquerones fritos (in Öl ausgebackene Sardellen) oder Puntillitas (junge Tintenfische) besonders aromatisch.


Doch eine Pauschalreise an die katalonische Küste bietet mehr als den Touristenmagnet Barcelona und die weit über die Grenzen Spaniens hinaus nachgeahmten Tapas. Mehrere bedeutende Naturparks befinden sich in Katalonien: Der Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici oder Cap de Creus im Osten sind nur zwei von ihnen.

Bild: W. Brenneis / pixelio.de